MSC Oberflockenbach e.V. im ADAC
 

 

MSCO Team 33 krönt das GTC Finale mit dem Gewinn des deutschen Meistertitels

 

Bei hochsommerlichen Temperaturen startete am letzten Wochenende der Finallauf der GTC zum12h Rennen auf dem Vogelsbergring in Wittgenborn. Mit dabei auch 2 Teams vom MSCO zum einen Team #33 mit Aussicht auf den Titelgewinn und der mehrfache Meister in diesem Wettbewerb Team # 34, die allerdings diesmal ausser Konkurrenz dieses Rennen bestritten, um allen Gerüchten um Manipulation bzw. Wettbewerbsverzerrung aus dem Wege zu gehen. GTC bedeutet German Team Championship und ist die einzige Kart-Langstrecken-Serie die in Deutschland ausgetragen wird. Hierbei werden Rennen von 9h-, 12h- und 24 h-Distanz ausgetragen und dabei der Deutsche Meister gekürt.

Nach dem vorzeitigen Gewinn des Junior-Meister-Titels, im letzten Rennen, wollte das Team # 33 vom MSC- Oberflockenbach nun auch den Gesamttitel in den Odenwald holen. Mit einem Punktevorsprung von 20 Punkten im Gepäck, die man sich in den vorangegangenen Rennen herausgefahren hatte ging man doch mit viel Zuversicht und guten Titelchancen in diesen letzten "Fight" der Saison 2011. Ein 5. Platz, bei Maximalausbeute (40 Punkte) des Hauptgegners „Die Zehn Gebote“ aus Hagen, wäre ausreichend gewesen für den Titel. Als Tabellenführer jedoch musste man mit dem Handicap von 10kg Zusatzgewicht antreten, was eine Zuladung beim leichtesten Fahrer von + 20 kg bedeutete. Dies stellte sich bei der holprigen Strecke in Wittgenborn als großer Nachteil heraus. So hatte man schon beim Setup am Freitag enorme Schwierigkeiten um das Kart einigermassen abzustimmen. Alle Versuche mit Stabilisatoren, Übersetzungen, Reifen und Luftdruck konnten keinen wegweisenden Aufschluss geben und stellten das Team von der Taktik doch vor große Probleme. Auch im Qualifying kämpfte man mit dem Mehrgewicht und konnte letztendlich nur Startplatz 17 herausfahren. Der Hauptgegner Team #79 konnte sich dabei klar auf Position 1 setzen. Was die Teamverantwortlichen mit einer gewisse Skepsis registrierten. Nach dem Start der ersten 7h arbeitet man sich sukzessive vor und lag nach 3 Std Fahrbetrieb auf P3, bis dann bei einem verpatzten Tankstop, durch den falsch verschlossenen Tankdeckel viel Zeit verloren ging und man einen zusätzlichen Boxenstopp einlegen musste. So fiel man wieder auf Platz 14 zurück und es begann erneut das große Grübeln im MSCO-Lager. Erneut zeigte sich allerdings der starke Kampfgeist der MSCO Jungs und man beendete den ersten Teil des 12h Rennens nach 7 h Renndistanz auf P4 bevor es für die Karts über Nacht in das Parc Ferme ging. Alles war somit noch möglich für die verbleibenden 5 Stunden Renndistanz am Sonntag, jedoch musste man am Kart #33 beim Öffnen des Parc Ferme einen leichten Schaden am Achsschenkel feststellen, was die Verantwortlichen in höchste Alarmbereitschaft versetzen sollte. Schließlich wollte man doch im 75.-Jubiläums-GTC Renneinsatz auch die Zielflagge sehen und den Titel mit in den Odenwald nehmen. Aber nun spulten die Fahrer von Team 33 Runde um Runde Ihr Pensum herunter und auch alle Helfer, sowohl in der Box als auch der Teamtechniker und Taktiker, arbeiteten mit äusserster Konzentration und Disziplin und zeigten konsequent, dass man nicht mehr bereit war sich diesen Titel nochmals entreissen zu lassen. So gelang es dem Team #33 sogar noch, bis zum Ende des Rennens, auf Platz Zwei hinter dem Hauptkonkurrenten Team #79 vorzufahren. Auch das 2. Kart des MSCO mit der Startnummer #34 kämpfte bis zum Schluss jedoch musste man sich am Ende Hauchdünn dem Schwesterteam # 33 mit 0,5 Sek Unterschied geschlagen geben und landete auf dem hervorragenden 3. Platz. Damit hat auch dieses Team wiederum ein Ausrufezeichen in der GTC gesetzt.

Mit diesem Meistertitel gelang es den jungen Fahrern vom Team 33 sich zum ersten Male die Meisterkrone in diesem Wettbewerb aufzusetzen und damit auch die Vorherrschaft dieses Vereines in Punkto Jugendarbeit zu untermauern. Es hat sich wiederum gezeigt das eine solide Ausbildung im Kartslalom eine wichtige Grundlage für ein erfolgreiches Abschneiden auch auf der Rundstrecke ist. Dies wurde natürlich ausgiebig und bis spät in die Nacht gefeiert. Hatte man doch das Unglaubliche geschafft und ein kleines Wunder vollbracht. Für den MSCO bedeutet diese Meisterschaft der 7. Titel in diesem Wettbewerb.

 

Unser Bild zeigt die GTC Meister 2011 von links nach rechts

 

Hinten: Michael Wohlfart, Carsten Pfrang, Günther Dauenhauer, Marco Rettig, Daniel Czanderle, Christoph Wohlfart, Gerhard Czanderle

Vorne: Javier Jimenez, Tobias Dauenhauer, Denis Korb, Hardy Korb

 

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MSCO Team # 33 will zum 75. Jubiläumsrennen den Titel klarmachen !!!

Auch Team # 34 in Wittgenborn am Start

Am kommenden Sonntag startet das Team # 33 zum 75. mal in ein GTC Rennen und hat dabei die große Chance, erstmals den Titel "GTC-Meister", zu erringen.
Austragungsort diese Rennens wird der mittelhessische Vogelsbergring in Wittgenborn sein. Mit einem Punktevorsprung von 20 Punkten geht Team # 33 in dieses 12 Stunden prestigeträchtige Rennen. Bei diesem letzten Rennen der Saison 2011 werden nochmals 40 Punkte vergeben. Insofern muss es dem Team gelingen unter die ersten 5 Teams zu gelangen. Das würde rein rechnerisch reichen, um erstmals diesen Titel mit nach Hause zu nehmen.
Allerdings muss man dabei mit dem Handicap starten, als Führender der Gesamt-Meisterschaft, mit einem Zusatzgewicht von 10 kg gegenüber allen anderen Teams das Rennen anzugehen.
Zwar hat der MSCO schon mehrfach diesen Titel geholt, jedoch war es bislang immer das Schwesterteam # 34, das bislang zu Meisterehren in der GTC kam.
Team # 34 hatte sich in diesem Jahr neue Ziele, in einer anderen Rennserie, gesetzt und damit dem Team # 33  die Chance gegeben sich in diesem Wettbewerb zu beweisen. Da aber nun diese Serie schon beendet ist, wird auch das Team 34 in Wittgenborn wieder zu seinen Wurzeln zurückkehren und auch in Wittgenborn an den Start gehen.

Aber zurück zum Jubiläums -Team # 33.
Daß es das Team # 33 drauf hat dieses große Ziel zu erreichen, haben die letzten beiden Rennen bewiesen, als man das Super Race-Weekend in Hahn 4x3 Std. gewann, aber auch durch den
2. großen Erfolg in Folge beim 24 h-Rennen in Wackersdorf sich wichtige Punkte in der Meisterschaft erkämpft hat und nun als Top-Favorit, auf den Titel, gilt. Im übrigen hat ein Teil des Team 33 am letzten Wochenende anl. der Oberflockenbacher Kerwe bei seinem Hauptsponsor dem
Autohaus Schollenberger mit der Übergabe des "riesigen Pott" aus Wackersdorf, bedankt (siehe Bild) Dieser Pokal wird im Ausstellungsraum zu besichtigen sein.
Bemerkenswert bei Team # 33 ist es, das sich hier ein Team gefunden hat, das von der  Altersstruktur her, wohl das bislang jüngste Team in diesem Wettbewerb ist, das sich die Krone aufsetzen kann. Mit gerade mal 14 Jahren haben wir das "Kücken" mit Tobias Dauenhauer im Cockpit, vom Alter her am nächsten ist der 17 jährige Christoph Wohlfahrt , mit 18 Jahren befindet sich Daniel Czanderle bereits im Mittelfeld der Altersskala, des weiteren ergänzen die drei 19 jährigen Javier Jimenez, Dennis Korb und Marco Rettig ein Team das an Ausgeglichenheit seines Gleichen in der gesamten GTC sucht.
Ebenso bezeichnend ist es, das es dem Team gelungen ist, mit einem Minimum an Budget, am obersten Level zu agieren und mit diesem jungen Team ganz vorne um die Meisterschaft mit zu fahren. Sollte es am Sonntag allerdings nicht zum ganz großen Erfolg reichen, so wäre dies für die Teamverantwortlichen auch kein Beinbruch. Hätte man doch in diesem Fall auch dann, gegenüber dem Vorjahr, einen Platz im Klassement gutgemacht.
Allerdings wenn man vor dem letzten Rennen so weit vorne steht so will man auch die Chance nutzen und den "Sack" auch komplett zu machen.
Hoffen wir also auf spannendes und faires 12 Std. Rennen auf dem Vogelsbergring in Wittgenborn und einen guten Ausgang für das Team 33.

So sehen Sieger aus...

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MSCO Team # 33 holt sich den Sieg bei den 14ten  Bavarian 24h von Wackersdorf

 Vorzeitiger Gewinn der Juniormeisterschaft und Führung in der Division 2 für das Team # 33

Letztes Wochenende fand im bayrischen Wackersdorf der 4. Lauf zur German-Team-Championship (GTC) statt. Angereist mit dem Gefühl als Sieger des letzten 12 h Rennen in Hahn, strotze das junge Team 33 vom MSCO vor Selbstvertrauen. Schließlich musst man zu dem in der Meisterschaft führenden Team 79 Kartfreunde Mühlheim rund 12 Punkte Rückstand wett machen. Unbeeindruckt dessen, wollte man das 24h Rennen von Wackersdorf, eines der schwierigsten und wichtigsten Langstreckenrennen im Kartsport, angehen.  Ähnlich wie die 24h von Le Mans im Automobilsport wird hier 2 mal rund um die Uhr gefahren. Hohe Ansprüche an die Fahrer, das Material und eine sehr gute Kondition der Fahrer, sowie  gute Renntaktik und schnelle Boxenarbeit sind die Grundvorrausetzungen hier vorne mitzufahren.

All diese Prädikate waren beim Team # 33 des MSCO bei der Veranstaltung vor Wochenfrist bestens gegeben. Schon drei Tage vor der Veranstaltung war das Team um Techniker Hardy Korb mit Abstimmungsarbeiten am Kart sehr fleißig. Mann wollte im Vorfeld durch Langzeittest eine besondere Taktik für das 24 Stunden Rennen entwickeln. Die Planungen gingen nicht in Richtung schnelle Rundenzeiten sondern in den Bereich Spritsparen. 

Beim Zeittraining und Top 12 Qualifying am Samstag konnte das Team den dritten Startplatz herausfahren.

Samstag Punkt 14 Uhr ging es dann auf 24 Stunden Zeitenjagd. Der allgemeine Trend, dass sich Langstreckenrennen immer mehr zu Sprintrennen mit großer Distanz entwickeln, wurde auch in der diesjährigen Auflage voll und ganz bestätigt. So wurde nicht nur kurz nach dem Start, sondern auch  während des gesamten Rennes hart um die Plätze gefightet. Immer wieder bildeten sich kleinere Gruppen, die sich gegenseitig nichts schenkten und mit Überhol – und Ausbremsmanövern die Racer Herzen  höher schlagen ließen. Am späten Samstagabend konnte das Team # 33 die Führung des Rennens übernehmen und diese zeitweise bis zu 2 Runden Vorsprung  über Nacht ausbauen. Nun war die Zeit gekommen den taktischen Vorteil des längeren Fahrens für sich zu nutzen. Während alle anderen 28 Teams alle 65 Minuten beim Pflichtboxenstopp neben dem Fahrerwechsel auch zum Tanken mussten konnten die Mannen um Taktiker Carsten Pfrang weiter fahren und erst nach jedem zweiten Stopp die Tankstelle ansteuern. Das Triebwerk von Team 33 "Schnurrte wie ein Uhrwerk" und wenn auch bei so manchen Teams sich Verschleiß, an Bremsen oder auch an anderer Reifen auftraten. Das Kart der #33 war ohne Probleme unterwegs. Am Sonntagmorgen hatte man immer noch die Führung inne, jedoch kam der Hautgegner  # 79,  10 Gebote aus Mühlheim, bedrohlich immer näher. Eine Stunde vor Rennende hatte das MSCO- Team durch die clevere Taktik die besseren Karten und Siegchancen, jedoch war immer noch alles offen. Der Druck auf die Mühlheimer wurde immer größer, zu groß, wie es sich beim letzten Boxenstopp der 79 nach 23 Stunden Renndistanz herausstellen sollte. Der Fahrer der # 79 bog beim geplanten Tankstopp zu schnell in die Boxengasse und drehte sich in die Streckenbegrenzung. Das Kart schlug rückwärts in Mauer ein und musste mit einer krummen Hinterachse, einer defekten Kette und einem kaputten Frontspoiler unfreiwillig "abgestellt" werden.  Nun war der Weg für die schnellen Jungs der # 33 endgültig frei. Nach 24 Stunden Fahrzeit und knapp 1800 gefahrenen Kilometern (dies ist eine Strecke von Weinheim bis Madrid) sah der Schlussfahrer Marco Rettig als erster die Schwarz-Weiß- Karierte Zielflagge von Rennleiter Christian Bannert.

 Viele Zuschauer und Beteiligte von anderen Teams waren sich einig dass das Team 33 den 2ten Sieg in Folge mehr als verdient hatte, schließlich lag man über 2/3 der Renndistanz in Führung. So lobte Frank Jelinski bei der Siegerehrung und der Übergabe des riesigen Pokals  an Teamchef Gerhard Czanderle  zwar den im Motorsport berühmten Namen des MSCO. Jelinski war schwer beeindruckt das  nun der dritte Generationswechsel (vom Slalom zur Langstrecke) beim MSCO vollzogen wurde. Durch den Gewinn der drei Stunden Sonderwertung konnte das Team mit der Startnummer 33 bereits vorzeitig den Junioren Meistertitel feiern. Zum Finalrennen Anfang Oktober in Wittgenborn gehen die Oberflockenbacher nun mit einem beeindruckenden Punktevorsprung von 20 Punkten gegenüber dem Rekordmeister Team 79 an den Start. Trotz der dann 10 Kilo Zusatzgewichte  stehen die Chancen nun sehr gut dort den auch den Gesamttitel "Deutscher GTC- Meister 2011" zu erreichen.

 

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Hahn

MSC-O Team #33 holt sich den Gesamtsieg  in Hahn

Das Team #33  beim GTC Rennen wie Phönix aus der Asche! 

Am letzten Wochenende startete das Super-Race-Weekend, mit 27 Teams,  der German Team Championship (GTC) um in 4 x 3-h-Rennen den Sieger von  Hahn im Hunsrück zu ermitteln.  Mit gemischten Gefühlen war der MSCO angereist, ob der Tatsache, beim letzten Rennen in Templin, im totalen Chaos versunken zu sein. Hatte man sich doch bei einer Team- internen Aussprache über die fehlerhaft verlaufenen Dinge in Templin Gedanken gemacht und dies sollte auch die erhoffte Wirkung nicht verfehlen.

Der Teamtechniker Hardy Korb hatte wieder einmal seine Hausaufgaben gemacht und das Kart 33 top vorbereitet nach Hahn gebracht.

Beim Freitagstraining war man sich jedoch noch nicht ganz im klaren, wo man mit der 33 steht. Die Abstimmung zum Rennen gab doch einige Rätsel auf. Ebenso befürchtete man bei der Wettervorhersage ein ähnliches Rennen wie vor 4 Wochen in Templin. Eine ausführliche Trainigseinheit zu Reifenwechsel und Taktik sollte Schlimmeres verhindern.

Am Samstag jedoch sollte der Rennverlauf schnell Aufschluss bringen, dass man gut im Feld unterwegs war und durchaus den Top-Speed der Hauptkonkurrenten mitgehen konnte.

Gleich nach dem Le Mans Start des 1. Rennens über 3 Std. konnte Tobias Dauenhauer sogar die Bestzeit (68,821 Sek.) in den Asphalt von Hahn brennen. Diese Zeit sollte auch noch die nächsten 3 Rennen Bestand haben. Mit reibungslosen Wechseln in der Boxengasse konnte man sich gleich in der Spitzengruppe festsetzen und zeitweise sogar die Führung im Gesamtfeld übernehmen. Diese Führung hatte man im ersten 3 h Rennen über ca. ein Drittel der Renndistanz inne. Tobias Dauenhauer und Christoph Wohlfahrt, die Piloten des ersten 3 Std. Rennens, kämpften mit Bravour und fuhren für das Team zum Abschluss den Sieg in der  internen Junior-Wertung ein.  Leider musste man 2 Runden vor Schluss den Gesamtsieg des 1. Rennens an die Hauptkonkurrenten Team 79 aus Mühlheim abgeben. Mit gerade mal 1,4 Sek. musste man sich im 1. Rennen geschlagen geben.

Das gab jedoch Ansporn und Teamchef Gerhard Czanderle versprach seinem Team im 2. Rennen den Gesamtsieg zu holen. Er sollte Recht behalten. Dieses zweite 3h-Rennen bestritten die Piloten Javier Jimenez und Dennis Korb. Gestartet von Startplatz 6 setzte sich Javier nach 8 Runden an die Spitze des Feldes und diese Führung hatte man auch fast den gesamten Rennverlauf inne.  Wiederum disziplinierte Fahrerwechsel und Boxenstopps waren die Grundlage zum Sieg im 2. Rennen. So konnte man die maximale Punktzahl beim 2. Rennen einfahren und dies gab Hoffnung und Motivation, auch am Sonntag ein perfektes Rennen zu zeigen. Das Team 33 profitierte zudem von einer Strafe gegen das Team 79, die zwar als 2. die Zielflagge sahen, aber auf der Waage 200 Gr. Untergewicht hatten und daher mit 3 Min. Zeitstrafe belegt wurden, was zur Folge hatte auf Rang 10 zurückgestuft zu werden.

Bange Blicke hatten die Teamverantwortlichen am Sonntagmorgen beim Blick gen Himmel. Regen und dunkle Wolken ließen nichts Gutes erahnen. Mittlerweile war auch Carsten Pfrang zum Team 33 gestoßen und dies war wichtig da er für diese extreme Regensituation seine langjährige Erfahrung in die Waagschale werfen konnte. Die Startplätze wurden für Rennen 3 und 4 ausgelost und hier wurde für Team 33 der Startplatz 9 ermittelt. Rennen 3 wurde von der Rennleitung als „Wet-Race“ deklariert und so gingen alle Teams mit Regenausstattung d.h. mit Regenreifen und Luftfilterabdeckung ins Rennen. Hier musste man allerdings früh erkennen dass man mit dieser Variante nicht so schnell unterwegs war wie am Vortag. Glücklicherweise konnte man nach einer halben Stunde eine Pace-Kart-Phase nutzen um einen fälligen Fahrerwechsel mit der Abnahme der Regenabdeckung zu nutzen. Dies hatte zur Folge dass man nun wieder den Topspeed im Feld mitgehen konnte und sich relativ schnell wieder in die Spitzengruppe vorarbeiten konnte. Nach ca. 90 Min. war die Strecke wieder abgetrocknet und man konnte zudem wieder auf die Slicks zurück wechseln. Mittlerweile war man auf Platz 3 angekommen und hatte sogar den Vorteil, schon mit den anstehenden Fahrerwechseln im Vorteil zu sein.

Doch das bis dahin perfekte Rennwochenende hatte hier den bis dato einzigen, nennenswerten Fehler. Bei der Anfahrt zu Waage war man ein wenig zu schnell unterwegs und so rutsche man über die Haltelinie.  Eine „Stopp und Go-Strafe“ war die fällige Konsequenz und so fiel man ins Mittelfeld des Klassements zurück. Aber unermüdlicher Kampfgeist von Team 33 und ein um die andere schnelle Runde, brachten das Team zurück und am Ende lief Team 33 als 3. Sieger im dritten Rennen ein.

Für Rennen 4 ergab die Auslosung den Startplatz 18. Kurz vor Start wiederum bange Blicke zum Himmel, denn es hatte den Anschein, dass erneut Regenfälle zu befürchten waren. So entschied man sich, mit 4 anderen Teams der GTC, das Rennen aus der Boxengasse zu starten.

Der erhoffte Vorteil, dass man bei stärker werdendem Regen noch kurzfristig  auf Regenreifen wechseln könnte, trat leider nicht ein und so war die Folge, man musste zunächst dem gesamten Feld hinterher fahren. Jedoch auch hier zeigten die Fahrer Ihre Extraklasse und rollten das Feld quasi von hinten auf. Zur Mitte des Rennens tauchte das Kart mit der Nr. 33 wieder in der Spitzengruppe auf und hätte sich der gleiche Fehler wie in Rennen 3 nicht wiederholt (Haltelinie bei Anfahrt zur Waage überfahren – wiederum Stopp and Go Strafe), so hätte Team 33 auch dieses Rennen als Sieger abgeschlossen. Trotzdem erreichte man auch hier in Race 4  zum Abschluss noch den 3. Platz im Gesamtklassement.

Fazit  für Team 33 – ein 1. Platz, ein 2. Platz und zweimal Platz 3. Das bedeutete 30 von maximal 40 Punkten. Nach Addition aller 4 Rennen war hatte man, mit dieser Punktzahl, an diesem Wochenende sogar den Gesamtsieg von allen 27 Teams eingefahren und damit hocherfreut den Siegerpokal in Empfang genommen. Die Teamverantwortlichen hoffen damit auf den richtigen  Motivationschub für die nächsten Aufgaben.

Zum nächsten Rennen, die Bavarian 24 h von Wackersdorf am 3./4. Sept. 2011, wird das Team 33 als Meisterschaftsdritter, allerdings mit dem Handicap von 5 kg Mehrgewicht bestreiten müssen.

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Erfolgreicher Saisonauftakt für das GTC- Team #33 des MSC Oberflockenbach 

Der 1. Lauf 2011 der German Team Championship (GTC), die 9h von Emsbüren am letzten Samstag, war ein erfolgreiches Wochenende für das Team # 33 des MSCO und seine Fahrer Daniel Czanderle, Tobias Dauenhauer, Javier Jimenez und Dennis Korb, wobei Daniel Czanderle und Tobias Dauenhauer zusätzlich für die Junior-Wertung (die ersten 3 Rennstunden ) eingesetzt wurden.Schon im Freitagstraining konnte man mit den Top Teams der GTC mithalten.Beim Vorbereiten für das 9h Rennen am Samstag stellte das Schrauberteam einen Haarriss am Chassis fest und musste kurzerhand  ein örtliches Autohaus aufsuchen um den Rahmen zu schweißen.Reifen schonen war nun für die 3 mal 15 Minuten Qualifying Session am Samstagmorgen angesagt, jeweils die besten Fahrer des Heats kamen eine Runde weiter.Hierbei gelang es den MSCO-Fahrern sich  mit nur wenigen gezeiteten Runden in die zweite Startreihe zu stellen. Das Thema Reifen war beim ersten Meisterschaftslauf die große Unbekannte, da keiner so recht wusste wie lange die neu eingesetzten Heidenau Pneus halten würden. Man hatte laut Reglement die Auflage, über die gesamte Renndistanz  mit nur 6 Reifen aus zu kommen, d.h. es konnten maximal nur 2 weitere Reifen im Rennverlauf aufgezogen werden. Des weiteren verursachte der Sand,  der immer wieder auf die Strecke geweht wurde, viele Ausrutscher und sorgte für ein Rennen, das wohl in die Geschichte der GTC, als“ Rennen mit den meisten Pace-Kart-Phasen“ , eingehen wird.Nach dem Start des Rennens verlor das Team 33 am Anfang etwas Zeit und 3 Plätze, da man einen ungeplanten Boxenstop zum Entfernen der Regenluftfilterabdeckung einlegen musste. Diesen hatte man in Anbetracht der Wetterlage kurz vor Rennbeginn aufgezogen. Als der erwartete Regen jedoch ausblieb, entschied man sich kurzfristig für diesen Stopp und eine geänderte Taktik. Diese Entscheidung und das „Reifenschonen im Training“ machten sich bezahlt, denn von nun an konnte man sich mit Spitzenzeiten wieder nach vorne arbeiten. So fuhren Czanderle und Dauenhauer, nach 3h Renndistanz, souverän den Sieg in der Junior- Wertung heraus, vor dem Team ADAC Nordbaden.

Im weiteren Rennverlauf  kämpfte  sich das Team 33, mit einer super Performance aller Piloten, weiter näher an die Spitze heran und mit Abwinken des 9 h Rennens durch den Rennleiter Thomas Ried, war die Freude aller MSC Fahrer und Fans riesig groß.  Nach 9h Renndistanz landeten die „Flockies“ in der Gesamtwertung auf dem 2. Platz hinter dem mehrmaligen deutschen Meister, den Kartfreunden Mühlheim und vor der Scuderia Nove Rosso aus Berlin, ebenfalls dt. Meister des Jahres 2008. Der Schlüssel zu diesem Erfolg war u.a. die Reifen schonende und gute Renntaktik, aber auch die sehr gute und gleichmäßige Grundschnelligkeit aller Fahrer, wobei Javier Jimenez nur knapp die schnellste Rennrunde, um wenige tausendstel Sekunden verpasste. So blickt man schon jetzt mit Freude und äußerst positiv auf das 12h-Rennen von Templin am 18.06.2011.