Schottenring / 23. Auflage des Classic Grand-Prix
Im Mittelpunkt des größten Motorradsport Ereignisses steht die Deutsche Historische Meisterschaft des Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) und des Veteranen Fahrzeug Verbandes (VFV). Hier tragen in unterschiedlichen Klassen Solo Motorräder, Seitenwagen und Gespanne bis zum Baujahr 1967 Gleichmäßigkeits-Wettbewerbe aus. Es geht dabei nicht um Geschwindigkeit, sondern gleichmäßiges Fahren wird belohnt. Abweichungen werden mit Strafpunkten geahndet. Sieger ist der mit den wenigsten Strafpunkten.
Mitte August wurde die Rennstadt Schotten wieder ihrem Ruf als Anziehungspunkt für den historischen Motorsport gerecht. Der Motorsportclub Rund um Schotten lud vom 19. bis 21. August zur 23. Auflage des Internationalen ADAC/VFV Schottenring Classic Grand-Prix ein. Mehr als 300 Teilnehmer waren auf dem 1,4 Kilometer langen Stadtkurs in Schotten mit ihren historischen Motorrädern und Gespannen am Samstag und Sonntag ihre Runden drehen. Viele tausend Zuschauer umsäumten den Stadtkurs und erlebten Motorsport hautnah.
So auch die Fans von unserem Team P 30, Volker Meister und Jürgen Seib. Ein solches Wochenende hat man schon lange nicht mehr erlebt = Gänsehaut pur =
Aufregend fing es beim Qualifying an. Am Start ließen die Motorengeräusche einem schon den kalten Schauer über den Rücken laufen. Ein unglaubliches Gefühl machte sich breit bei dem donnernden Geräusch von mehreren Gespannen die gleichzeitig lospreschten. Leider war dieses Erlebnis recht kurz. Nach ca. 4 Runden kam dann der Abbruch auf Grund einiger „Abflieger“.
Ärgerlich war dann die Erkenntnis dass die Streckenposten nicht genügend Einweisung erfahren durften und die Teilnehmer irrtümlicherweise von der Strecke wiesen. Somit war eine Wiederholung des Qualifyings aus Zeitgründen nicht mehr möglich und man war gezwungen die wenig gefahrenen Runden zu werten und die Startreihenfolge festzulegen.
Trotz sehr guter Zeiten musste man erkennen dass auch die gegnerischen Gespanne etwas von ihrem „Handwerk“ verstanden - bis auf Hundertstel sehr eng beieinander, so das Volker und Jürgen Startplatz 4 erreichten.
Dann der erste Wertungslauf. Der Start - ein Genuss für sich – nach zwei Runden schon die ersten Überholvorgänge die es in sich hatten. Leider musste man erkennen dass es Gespanne gab, die bei weitem unterlegen waren und schon fast zu einer Gefahr für die anderen Teilnehmer wurden auf Grund ihrer fehlenden Leistung. Bei jeder Steigung welches dieses Gespann zu bezwingen hatte wurden die Zuschauer still und stiller - Spannung lag in der Luft – schnelle Gespanne kamen von hinten, ziemlich spät sahen sie das „kriechende Gefährt“ und doch meisterten sie die Situation
mit Bravour!
Unglaublich was dann der zweite Wertungslauf brachte. Die Tatsache allein dass es im ersten Lauf nicht so optimal gelaufen war, ließ die Zuschauer den unausgesprochenen Zorn einiger Teams regelrecht spüren. Wie gefesselt stand man an der Strecke. Man hatte nicht mehr das Gefühl das es hier um ein Gleichmäßigkeitslauf ging, …..oh nein……
Voller Ehrfurcht und mit viel Spannung verfolgte man diesen ganz besonderen Lauf. Er wird einer derjenigen sein, die man nicht mehr so schnell vergisst.
Für unseren Fahrer Volker Meister und Beifahrer Jürgen Seib brachte dieses sensationelle Wochenende Platz 5 ein.
Dank an Euch für dieses unglaublich spannende und wunderschöne Erlebnis!!!
Jutta
Oschersleben / Börde Grand Prix
Die Deutsche Historische Motormeisterschaft hat ihre Fahrer anlässlich des zweiten Prinzenparkrevivals in die Motorsportarena in Oschersleben eingeladen. Dort wurden der 7. und 8. Wertungslauf zur Deutschen Historischen Motorradmeisterschaft ausgetragen. Dabei waren sowohl Zwei- als auch Dreiradklassen und beim Classic Sidecar Cup waren 3 verschiedene Gespannserien am Start gewesen.
Oschersleben ist die traditionelle Strecke für Motorsportliebhaber. Die 3,667 km lange Rennstrecke ist geradezu perfekt. Seit Jahren genießen es die Freunde des historischen Motorsports die sieben Links- und sieben Rechtskurven mit ihren historischen Dreiradmotorrädern zu befahren.
Das umfangreiche und geradezu luxuriös ausgestattete Fahrerlager und die anspruchsvolle Rennstrecke waren ein erlebnisreiches Wochenende für alle Freunde des historischen Motorsports.
Auch, wenn der Streckenrekord, der 2005 von dem Österreicher Andreas Zuber mit einem Formel 3 Fahrzeug mit einer Zeit von 1,05 min, welches eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 175,90 km/h entspricht nicht mit einem historischen Motorrad erreicht werden konnte, waren doch in den einzelnen Klassen packende Duelle zu bewundern. So auch mit unserem Team Volker Meister und Jürgen Seib…
Wie so oft gab es beim Qualifying ein Chaos in der Gefühlswelt der Zuschauer.
Und erst recht bei den Fans von P 30 Team Volker und Jürgen. Starke Leistung und ein harter Kampf legten die Profis hin und holten sich mit ihrem Ehrgeiz die Poolposition.
Und so wie das Qualifying aufhörte begann das Rennen.
Die Tatsache allein dass sie mit Gegnern an den Start gingen, die bei weitem stärkere Motoren hatten, zeigte wiedermal das fahrerische Können und gigantische Verständnis zwischen Fahrer und Beifahrer.
Mit dem gegnerischen Team P1 (T. Sattler/R. Klingenhöfer) im Nacken führten Volker Meister und Jürgen Seib das Feld bis zum letzten Renndrittel. Doch es kam wie es kommen musste, P1 mit einem BMW – Werksmotor konnte knapp vor Rennende die Führung übernehmen.
Nun hieß es „dran bleiben“. Mit einem sensationellen Endspurt in dem sich die „Jungs“ wirklich nichts schenkten erreichten Volker und Jürgen Platz 2.
Gratulation!!! JH
Schleizer Dreieck
Beim Classic Grand Prix wurde vom 08.-10.Juli die fast neun Jahrzehnte andauernde Geschichte des Schleizers Dreieck wieder lebendig. Die Liebhaber klassischer Rennmotorräder und Rennwagen erwartete ein Feuerwerk an historischer Rennsporttechnik. Noch einmal hatten die Zwei- und Dreiräder aus vergangenen Tagen ihre Leistungsfähigkeit im Kampf um Meter und Sekunden unter Beweis gestellt. Einen Schwerpunkt bildete an diesem Wochenende die Rennen der International Historic Racing Organisation (IHRO) und die AMC Meisterschaftsläufe wo die AMC-Klassik-Motorrad-Sidecar-Cup seine Fortsetzung fand. Unter all den Spitzengespannen galt es nun sich zu behaupten. Dies zeigte unser Team Meister/Seib zugleich im Qualifying wo sie sich auf die Pool Position vorfuhren. Beim Start des ersten Rennens machte sich jedoch der lange 1.Gang des BMW-Boxer-Motors bemerkbar. Bis das Gespann auf Touren kam zogen Teams mit stärkerer Motorleistung vorbei und unsere Jungs fielen auf Platz 5 zurück. Doch war das Rennen nicht zu Ende und in den folgenden Minuten und Runden gelang es unserem P30 Team sich auf Platz 3 vorzukämfen und über die Ziellinie zu fahren. Nun hieß es dass zweite Rennen zu bestreiten und auch hier machten Volker Meister und Jürgen Seib eine recht gute Figur. Keinen Zweifel ließen sie darüber aufkommen das sie ihr Gespann beherrschen. In kurzer Zeit fuhren sie auf Platz 2 vor, zeigten enorme starke Leistung und führten ca. 2 Runden vor Rennende das Feld an. Eng an Eng mit anderen Teams kämpften sie um den Sieg. Doch eine nicht vorhersehbare Situation zwang die vornliegenden Gespanne zu einem gewagten Überholvorgang. In diesem unerwarteten Moment passierte dann der Fehler. VERBREMST - zwei Plätze verloren - Zieleinfahrt als drittplatzierte Teilnehmer.
Dieses spannende Rennen war ein Hochgenuss für die Motorsportfreunde. Hierfür ein herzliches Dankeschön an Fahrer Volker Meister und Jürgen Seib sowie an die Unterstützung im Hintergrund von Ehefrau Ilona Meister, Papa Hans-Georg Seib und vielen vielen anderen.
JH
Dahlemer Binz
Der Motorclub Jan-Wellem hat am 02. und 03. Juli 2011 auf dem Flugplatz Dahlemer-Binz alle DHM Fahrer zum 5. und 6. Wertungslauf zur deutschen historischen Motorradmeisterschaft eingeladen.
Zusammen mit dem Ducati Dealer Cup, dem Post Classic Zweitakt Cup, sowie dem Einzylinder-Festival hat die DHM wieder großen historischen Motorsport geboten. Der besondere Reiz auf dem Flugplatz bestand darin, sich auf der langen Geraden den Beschleunigungsduellen hinzugeben. Hier konnte jeder Fahrer zeigen, ob sein Motorrad den anderen Wettbewerbsmaschinen seiner Klasse leistungsmäßig mithalten konnte. Unser Team Meister/Seib (P 30) mit ihrer gigantischen BMW zeigten gleich mal wer das Sagen hatte. Von Startplatz drei fuhren sie im ersten Lauf ganz locker mal auf Platz 1. Im zweiten Rennen lief es nicht ganz so gut, jedoch erreichten sie noch einen hervorragenden vierten Platz. Doch dann nahm das Unglaubliche seinen Lauf. Ein jeder der am Dahlemer Binz war weiß, welch ein Chaos die Zeitnahme die vom ADAC NRW überwacht wurde, angerichtet hatte. Die Daten waren nur teilweise und/oder nur mit viel Aufwand zu gebrauchen. Dessen nicht genug kam die Info man könne nur ein Rennen werten. Welches, sollte mit Handzeichen abgestimmt werden - zum Leid für unser Team P30, denn man wählte das zweite Rennen……
Mit verloren gegangenen Punkten und gemischten Gefühlen machte man sich auf den Heimweg……..
JH
Nürburgring
Leider konnte man am Pfingstmontag nicht an den Erfolg von Walldürn anknüpfen. Nachdem man mit erweitertem Fanwuchs kollonenartig auf den Nürburgring einlief war man noch frohes Mutes. Unbeschwert erwartete man das anstehende Rennen.
Dieses wurde entgegen der ursprünglichen Planung nicht auf der kompletten Grand-Prix-Strecke gefahren, sondern auf der Sprintstrecke des Nürburgrings. Sie ist ca. 1,5 km kürzer. Durch diese Änderung wurden nicht weniger Kilometer gefahren sondern mehr Runden, die den Fahrspaß sicher nicht schmälerten.
Nach einer etwas schwerfälligen Startrunde für die eine Zeit von 2:20.922 benötigt wurde, ließ das Oldtimer-Team eine deutliche Steigerung von Runde zu Runde erkennen. Nach ungefähr vier Runden waren sie neun Sekunden schneller.
Doch dann passierte es - die Fans die sichtlich mitfieberten, waren plötzlich wie erstarrt. Nach ca. der Hälfte des Rennens kein p30-Team mehr zu sehen. Mit gerissenem Gaszug waren sie gezwungen frühzeitig aus dem Rennen auszuscheiden.
Doch wie heißt es immer so schön? "Nach dem Rennen ist vor dem Rennen" und somit sehen wir erwartungsvoll dem nächsten Event auf dem Flugplatz Dahlemer Binz am 02. + 03. Juli entgegen.
Jutta
Die Odenwälder Seitenwagenszene – belebt durch Volker Meister und Jürgen Seib. Gleich zwei Rennen musste der BMW – Boxer – Motor am vergangenen Wochenende auf dem Flughafen - Walldürn absolvieren. Bei diesen super tollen Ereignissen erzielten Volker Meister und Jürgen Seib Samstags den 2.Platz und am Sonntag den 3.Platz ihrer Klasse. Spannend geht es am Pfingstwochenende auf dem Nürburgring weiter……